„Dein Wunschinstrument wartet schon auf Dich“,

Dein Wunschinstrument wartet schon auf Dich“,

unter diesem Motto stellt der Förderkreis musizierender Jugend Heppenheim e.V. sein neues

Plakat und seine neue Aktion 2018 vor. Kinder und Jugendliche, die eine musikalische Ausbildung anstreben, können beim gemeinnützigen Verein kostenlos ein Instrument entleihen.

Der Vorsitzende Bernhard Schwab und die zweite Vorsitzende Judith Portugall präsentierten das Plakat und die Aktion dieser Tage.


Musik ist mehr als ein schöner Zeitvertreib

Was haben Lars Ulrich, Eric Clapton, Ian Anderson, Mozart und Beethoven gemeinsam?

Sie sind oder waren begnadete Musiker mit der Gabe viele Menschen zu inspirieren, mitzureißen und begeistern.

Bevor sie sich allerdings die Welt der Musik erschließen konnten, war das Erlernen eines oder mehrerer Instrumente die Voraussetzung ihrer Karriere.

Musik kann Balsam für die Seele sein, fördert aber darüber hinaus die geistige und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

Ein Drittel der Jugendlichen in Deutschland ist musikalisch aktiv – Tendenz steigend!

Rund ein Viertel der 17-jährigen macht Musik - etwas mehr als die Hälfte hauptsächlich Rock-, Pop-, Hip-Hop- und Technomusik, 27 Prozent klassische Musik und 20 Prozent Unterhaltungs- und Volksmusik.

Ob Jugendliche Musik machen, hängt allerdings erheblich vom Bildungsgrad und den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern ab.

Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen langjährige praktische Erfahrungen: Musikerziehung fördert die mentale und soziale Entwicklung von Kindern in hohem Maße; darauf weißt der Förderkreis musizierender Jugend hin!

Das Erlernen musikalischer Fähigkeiten fördert bei Kindern und Jugendlichen auch physische Geschicklichkeit und Feinmotorik, Interesse, Lust und Spaß am Lernen und Spielen; aber auch Disziplin, Konzentration und Merkfähigkeit und Geduld.

Das Musizieren in der Gemeinschaft erfordert und fördert bei Kindern emotionale und soziale Kompetenzen, wie Teamfähigkeit, Kompromissbereitschaft, Toleranz, Rücksichtnahme und vieles mehr.

Ein Instrument lernen, in einer Band spielen oder im Chor singen – das bleibt manchem Jugendlichen in Deutschland allerdings verwehrt.

Die soziale Schere geht auch beim Thema Musik weit auseinander. Je niedriger der Bildungsstatus und das Einkommen der Eltern, desto unwahrscheinlicher ist es, dass ein junger Mensch Musik macht. Neue Details hat die aktuelle Bertelsmann Studie zu diesem Thema gezeigt. Ein wichtiges Thema, das dem Förderkreis seit vielen Jahren am Herzen liegt.


Der Förderkreis musizierender Jugend Heppenheim – engagierter Einsatz für die musikalische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen

Der Förderkreis unterstützt Kinder und Jugendliche seit mehr als 35 Jahren in der musikalischen Ausbildung.

Der gemeinnützige Verein, der sich ausschließlich aus Spendengeldern finanziert, ist nicht an eine Organisation oder Institution gebunden. Er kann inzwischen nicht nur auf eine stattliche Zahl geförderter Kinder und Jugendlichen verweisen, sondern stellt auch aus dem eigenen, recht umfangreichen, Instrumentenpool Kindern und Jugendlichen kostenlos ein Instrument für ihre musikalische Ausbildung zur Verfügung.

Ruth Kutzmann, bis März des Jahres 2017 Vorsitzende, rief den Verein im Jahr 1982 ins Leben, da sie als engagierte Pädagogin feststellen musste, dass nicht alle Elternhäuser ihren Kindern eine Ausbildung an einem Instrument ermöglichen konnten. Sie nahm diesen Faden auf und gründete den Förderkreis.

Heute stehen über 100 Instrumente zur Ausleihe bereit, darunter Klaviere, Schlagzeuge, Streich- und Blasinstrumente, Gitarren und andere mehr.

Aber neben den Instrumenten, die verliehen werden, ist immer noch die große und ursprüngliche Säule des Vereins: die Förderung von Kindern und Jugendlichen, deren Familien Probleme haben das Unterrichtsentgelt zu bezahlen.

Und dies ist es, was diesen Verein deutschlandweit ziemlich einzigartig macht!

Größtmögliche Diskretion und Hilfe ohne große bürokratische Hürden sind die Pfeiler der Vereinsarbeit. Seit März 2017 hat der Verein einen neuen Vorstand, mit Bernhard Schwab und Judith Portugall an der Spitze, der die gesetzten Ziele weiterverfolgt.